pädagogisch wertfrei erziehen
Papa und Henry

Väter und Vorbilder

Beim Durchklicken der „Woher kommen meine Besucher“ Spalte in WordPress hab ich über Umwege einen neuen Post auf DasNuf gefunden über Väter und Vorbilder – ein Thema dass mir, angesichts meiner Vorgeschichte mit meinem Vater, eigentlich am Herzen liegt. Vor allem weil das Sorgearbeitsthema bei uns immer wieder mal und in letzter Zeit aktiver hochkocht. Gerade weil es durch Homeoffice, Therapie und Reflektion präsenter ist. Viele Dinge „vergesse“ ich nicht, ich hab sie schlicht noch nie gemacht und daher keine „Übung“ oder diese Dinge nicht auf „der Liste“.

Krass ist halt, wie extrem es erst auffällt im Alltäglichen je mehr Zeit man zu Hause verbringt und je mehr man selbstreflektiert.

Aktuell ist es mir in erster Linie andauernd peinlich wie „hilflos“ ich teilweise bin im Alltag.

Also ich bekomme die Kids übers Wochenende, wenn meine Frau nicht da ist und geputzt ist dann auch (so wie ich halt putze) aber die ganzen ToDos die extra Denk/Planarbeit erfordern gehen unter, also die „Termine ausmachen“, „Sachen bestellen für X, weil Termin Y“, usw usw usw (könnte ewig so weitermachen)

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2 Gedanken zu “Väter und Vorbilder”

  • Beko Pharm sagt:

    Achja, das Buch von DasNuf habe ich auch gelesen. Sollte ich auch direkt nochmals lesen. Der Witz? Ich habe es meiner Partnerin empfohlen, nicht umgekehrt. Listen machen “wir” auch, nur anders. Und wo sie sich halt mit ihren Listen im Detail verläuft reicht mir oft die grobe Userstory. Zugegeben, bei Terminen habe ich auch ein Defizit. Dafür inzwischen ~12 abonnierte Kalender o0
    Was ich viel interessanter fand ist die Ansage dass man sich in allen Bereichen abwechseln soll, damit beide in allen Themen fit sind und Bescheid wissen. Gerade die Kinder-Geschichten sind bei uns kaum ein Problem. Jeder hier kann wickeln, Fläschchen machen und so weiter und sofort. Der Rest allerdings? Da hat uns der Alltag schön eingeholt. Schönes Beispiel mit dem Wisch-Wasser am Auto. Warum sollte das bitte auf Richards Liste sein? Das bleibt nämlich auch hier stets an mir kleben und erfordert genau so wenig Know-How wie das Auswechseln einer Rolle Klopapier wenn diese alle ist.
    Was mir am Besten gefallen hat ist die Idee diese Listen _sichtbar_ zu machen. Insbesondere die regelmäßigen Arbeiten im Haus. Und da haben wir direkt die Kinder mit eingebunden, denn die rollten schon mit den Augen wenn nur mal die Spülmaschine ausgeräumt werden sollte. Die hatten halt auch nicht auf dem Radar was ständig zu tun ist. Warum auch. Heizung ist warm, Leuchtmittel leuchten, Wasser läuft und Strom kommt bekanntlich eh aus der Steckdose.

    • Nils sagt:

      Ja, die Liste hatte ich auch schon in der Hand – ist aber im Alltag echt untergegangen, Hust. Sobald ich aus Reha zurück bin setze ich mich da noch mal dran. Ich kenn es von Zu Hause halt null, aber nach 19 Jahren Ehe ist etwas Veränderung an der Zeit, bei dem „Rundlaufstreit“ Thema zumindest. Und ja, Kinder und Selbstverständlichkeiten – ein nie endender Kreislauf